Verschwenden Sie keine Zeit an Nicht-Käufer.

Es gibt Leute, die nie­mals Geld für Ihre Produkte/Dienstleistungen aus­ge­ben werden.

Und ich mei­ne wirk­lich NIEMALS.

Sie wer­den Ihre Blogs lesen, Ihren Gruppen bei­tre­ten, Sie viel­leicht auf Facebook als Freund anfra­gen. Sie wer­den viel­leicht sogar Ihr Werbepartner und sin­gen der gan­zen Welt Ihr Loblied. Aber sie wer­den Ihnen nie einen Cent geben.

Warum tun sie das? Und was noch wich­ti­ger ist, was soll­ten Sie mit die­sen Menschen tun?

 

Was ist ein Nicht-Käufer?

Oh, das ist nicht schwer. Wir alle waren schon ein­mal die­ser Nicht-Käufer. Dafür gibt es 101 Gründe:

  • Sie den­ken, sie brau­chen es nicht.
  • Sie unter­hal­ten sich nur ger­ne und lesen Infos darüber.
  • Sie bas­teln ger­ne (und Ihr Produkt wür­de ihnen den Spaß verderben).
  • Sie sind ein Konkurrent, der nur nach neu­en Tricks/Kunden Ausschau hält.

 

Was man bei Nicht-Käufern NICHT TUN sollte…

1. Hören Sie auf zu ver­su­chen, Nicht-Käufer zu überzeugen.

Ich den­ke, das ist die Todesfalle Nr. 1 für Marketer. Der Versuch, Nicht-Käufer zu "bekeh­ren". Ich ken­ne das Gefühl. Sie den­ken, wenn Sie nur ein paar Texte umdre­hen und einen wei­te­ren über­zeu­gen­den Vorteilspunkt hin­zu­fü­gen, wer­den die­se Nicht-Käufer über den Zaun sprin­gen und Ihnen Geld geben.

Die Wahrheit ist, die­se Nicht-Käufer haben bereits ent­schie­den, dass sie nicht kau­fen wer­den. Und sie sind sich zu 99% sicher. Sie haben bereits pro­ak­tiv eine Verteidigungsmauer errich­tet und es ist eine Verschwendung Ihrer Zeit und Energie, zu ver­su­chen sie für sich zu gewin­nen. Nochmals, das sind kei­ne "unent­schlos­se­nen" Käufer, das sind NICHT-Käufer!

Und das Schlimmste ist, selbst wenn Sie es schaf­fen, sie zum Kauf zu bewe­gen. Ich kann Ihnen ver­si­chern, dass dies die schwie­rigs­ten Käufer sind, die Sie je für sich gewin­nen konn­ten. Sie wer­den extrem anspruchs­voll sein, all Ihre Zeit in Anspruch neh­men und dann um eine Rückerstattung bit­ten, weil Ihr Produkt sie nicht auf den Mond gebracht hat. Die gan­ze Tortur ist so aus­sichts­los, als wür­den Sie das hei­ße Mädchen um ein Mitleidsdate bitten.

 

2. Hören Sie auf, auf Nicht-Käufer zu hören.

Ernsthaft. Das ist die größ­te ver­damm­te Zeitverschwendung über­haupt. Befragen Sie sie nicht. Machen Sie sich nicht die Mühe, sie um Feedback zu bit­ten. Selbst wenn Sie auf ihr Feedback ein­ge­hen wür­den, wür­den sie trotz­dem nicht kau­fen. Ihr Feedback bedeu­tet Null, weil sie nicht Ihr idea­ler Kunde sind. Sie mögen wie einer erschei­nen oder in Ihre Zielgruppe pas­sen, aber glau­ben Sie mir, sie sind nicht Ihr idea­ler Käufer.

Nehmen Sie das Feedback, das sie Ihnen geben, dass Ihr Produkt "zu viel dies", "zu viel das" ist und wer­fen Sie es zum Fenster hin­aus. Nochmals, das sind nicht Ihre Kunden. Wenn Sie ein seriö­ses Unternehmen sind und wis­sen, was Sie tun, tun Sie sich selbst einen gro­ßen Gefallen, wenn Sie auf Leute hören, die nicht mit Ihrer Vision übereinstimmen.

 

3. Hören Sie auf, Nicht-Käufer anzulocken.

Das ist der Grund, war­um jede Profi-Anzeige (ob in Print oder digi­tal) fan­tas­tisch dar­in ist, Menschen aus­zu­schlie­ßen. Die Anzeige selbst mag jeden emo­tio­nal anspre­chen, aber es ist ganz klar, wer ihre Zielgruppe ist.

Und ich weiß, dass dies für die meis­ten von Ihnen eine har­te Versuchung sein wird. Ihr neu­es Unternehmen ist gera­de erst am Anfang. Niemand kennt Sie. Sie suchen also hän­de­rin­gend nach Fans und Freunden. Ihr nehmt jeden, der euch das Gefühl gibt, dass ihr exis­tiert. Sie wol­len so sehr gehört wer­den, dass es Ihnen egal ist, wenn es kei­ne poten­zi­el­len Kunden sind.

Vielleicht sind Sie sogar in die­se "Zahlenspiel"-Mentalität ver­fal­len. Sie den­ken, wenn Sie mehr Leute anzie­hen (unab­hän­gig von der Qualität), erhö­hen Sie Ihre Verkaufschancen. Ich per­sön­lich den­ke, dass neue Unternehmen genau her­aus­fin­den soll­ten, wen sie am bes­ten bedie­nen. Es ist bes­ser, einen laser­fo­kus­sier­ten Zielkundenstamm zu eta­blie­ren, als sein Produkt über­all zu ver­sprü­hen, um zu sehen, wer kauft.

 

Wie man mit Nicht-Käufern umgehen sollte…

1. Lernen Sie, Nicht-Käufer zu identifizieren.

Und nein, ich bit­te Sie nicht, dies zu tun, damit Sie sie raus­schmei­ßen kön­nen. Sie müs­sen dies ler­nen, damit Sie sie bei­sei­te schie­ben kön­nen, ohne Zeit/Ressourcen zu ver­schwen­den, die an bestehen­de oder tat­säch­li­che poten­zi­el­le Kunden hät­ten gehen kön­nen. Alle guten Vertriebsmitarbeiter wis­sen instink­tiv, wie man das macht. Und das soll­ten Sie auch!

 

2. Engagieren Sie Nicht-Käufer in einer Art Community.

Dies ist ihre größ­te Stärke. Plaudern Sie mit ihnen. Seien Sie posi­tiv. Tauschen Sie Ideen, Witze, per­sön­li­che Geschichten aus. Nur weil sie nicht kau­fen, heißt das nicht, dass sie Ihnen nicht indi­rekt hel­fen kön­nen. Sie könn­ten Autoritätspersonen in ihrem eige­nen sozia­len Umfeld sein. Und ver­wei­sen spä­ter Leute an Sie, denen sie selbst nicht hel­fen konn­ten. Vielleicht hän­gen sie auch ger­ne in Ihren Facebook-Gruppen her­um und unter­hal­ten sich mit Ihren Kunden. Je mehr, des­to besser…oder? (Sie sind auch gut dafür geeig­net, Konkurrenten zu erwäh­nen und Ihnen zu hel­fen, den Überblick zu behalten).

 

3. Erstellen Sie ein neu­es Produkt für Nicht-Käufer.

Ich weiß, ich weiß. Ich sag­te, Sie sol­len nicht ver­su­chen, an sie zu ver­kau­fen. Aber viel­leicht mein­te ich damit, dass Sie nicht ver­su­chen soll­ten, Ihre bestehen­den Produkte an sie zu ver­kau­fen. Wenn Sie wei­ter­hin vie­le Nicht-Käufer anzie­hen und Sie ver­ste­hen, was sie brau­chen – viel­leicht kön­nen Sie das per­fek­te Produkt für sie entwickeln!

 

4. Ignorieren Sie Nicht-Käufer.

Ich ver­spre­che, dass sich das mit der Zeit von selbst ergibt. Ich brau­che es nicht ein­mal zu sagen. Je grö­ßer Ihr Kundenstamm wird, des­to weni­ger Zeit wer­den Sie für Nicht-Kunden haben. Alle Ihre Blogs und sozia­len Medien begin­nen sich wie ein inter­ner Kommunikationskanal anzu­füh­len. Vorausgesetzt, Sie haben über­haupt Zeit zum Bloggen. Und über­ra­schen­der­wei­se, je mehr Sie die Leute aus­schlie­ßen, des­to mehr wol­len sie rein. Stellen Sie sich vor!

Über Ferkan Saglamsoy

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Ein Allrounder – Web-Strategie, Blogging, Sys-Admin, Tech-Unternehmer, Designer, Kreativkopf, Marketingspezialist. Über 10 Jahre WordPress Design, Entwicklung, Hosting, Geschwindigkeitsoptimierung, Produktberater, Marketing, Monetarisierung. Das alles mache ich.

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